maandag, juni 03, 2019

Stephan Balkenhol #6



(2015)
"Neues Atelier an der Fulda: Künstler Stephan Balkenhol will bauen.

So soll die künftige Bebauung der Blücherstraße 22a aussehen: Der Entwurf sieht ein eingeschossiges Atelier mit Innenhof und ein zweigeschossiges Wohnhaus vor. Um das Gebäude optisch zurückzunehmen, sind eine Verkleidung mit dunkelgrauem Ziegelsichtmauerwerk und begrünte Dächer geplant. Im Hintergrund liegen die Häuser der Blücherstraße.
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Der Kasseler Künstler Stephan Balkenhol und seine Frau Kathrin haben das Gelände vor zwei Jahren gekauft. Sie planen dort neben dem Bootsverleih ein eingeschossiges Atelier und ein zweigeschossiges Wohnhaus zu bauen. Dafür ist ein Teilrückbau der alten, baufälligen Bootshallen vorgesehen.

„Die Bebauung wird 200 Quadratmeter kleiner ausfallen als der Bestand“, erläutert Holger Möller vom Planungsbüro BAS in Kassel während der Sitzung des Ortsbeirats Unterneustadt. Geplant seien 225 Quadratmeter Wohnfläche und 740 Quadratmeter Gewerbefläche, davon sind 430 Quadratmeter dem Bootsverleih vorbehalten.

Allerdings wird das Gebäude höher: das Atelier liege 80 Zentimeter über der Firsthöhe des Bestandes, das Wohnhauses etwa 2,70 Meter über der Firsthöhe. Das wird von Anwohnern der Blücherstraße kritisiert: Sie fürchten, dass ihnen der Blick auf die Fulda verbaut wird.
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(bron: HNA)



(2016)
"Bildhauer Balkenhol hat Neubau auf Unterstadtbahnhof errichtet.

Hier entsteht bald Kunst made in Kassel: Der Bildhauer Stephan Balkenhol auf dem Gelände des ehemaligen Unterstadtbahnhofs an der Mombachstraße. Im Hintergrund ist der Turm der Auferstehungskirche zu sehen.

Nord-Holland. Der erste Neubau auf dem Gelände des ehemaligen Unterstadtbahnhofs ist schon fast fertig. Im Frühjahr will der Kasseler Künstler Stephan Balkenhol in seinem neuen Atelier an der Mombachstraße die Arbeit aufnehmen.

Direkt gegenüber der Auferstehungskirche ist seit Herbst 2014 ein Backsteinbau entstanden, der mit seinem Sheddach an alte Industriearchitektur erinnert.

Die seitlichen Oberlichter aus Lamellenglas sorgen für einen indirekten Lichteinfall, sodass das Atelier schön hell ist, ohne dass die Sonne direkt hineinstrahlen kann.
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Herzstück seines neuen Ateliers – entworfen vom Kasseler Büro punkt4 Architekten – ist eine große Halle. Sie ist sogar mit einem Kran unter der Decke ausgestattet, um die mitunter riesenhaften Skulpturen bewegen zu können. Zuletzt hat Balkenhol beispielsweise eine fast sechs Meter hohe und drei Tonnen schwere Bronzefigur eines knienden Mannes geschaffen.

Um die Halle herum gruppieren sich eine Metall- und eine Holzwerkstatt. Wo er mit Holz und Gips arbeiten wird, ist ein Nassbereich samt Abfluss eingerichtet. Auch ein Zeichenraum ist vorgesehen, „zur Kontemplation“, sagt Balkenhol. Im Obergeschoss befindet sich neben Sanitärräumen und Küche auch ein gemütliches Kaminzimmer.

Da das Haus direkt an eine Böschung gebaut ist, kann man von dort direkt auf eine Terrasse treten. „Wenn schon, denn schon“, sagt Balkenhol, wenn die ersten Besucher seiner neuen Arbeitsstätte ins Schwärmen geraten, „schließlich will ich nicht nochmal ein Atelier bauen.“

Auch an die Energieeffizienz hat der Bauherr gedacht. Strom kommt von den Solarzellen auf dem Dach, geheizt wird mit Wärmepumpe. Auch aus Holzabfällen wird in einem Festbrennstoffkessel Wärme gewonnen."
(bron: HNA, foto: Fischer)

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